Beitrag aus „Wirtschaft Heute“, 08/2012

Wenn die JOMÜ Fenster – und Elementebau GmbH im kommenden Jahr auf ein halbes Jahrhundert Firmengeschichte zurückblicken wird, ist dies wahrlich ein Grund zu feiern. Hat sich das in Trier ansässige Familienunternehmen doch in den vergangenen fünf Jahrzehnten von einer kleinen Schreinerei zu einem der renommiertesten Hersteller hochwertiger Fenster und Türen aus Holz, Holz-Alu und Kunststoff entwickelt.

Trier. Die Verbundenheit mit dem Schreinerhandwerk hat in der Familie Müller Tradition. „Als mein Großvater Josef Müller das Unternehmen im Jahre 1963 ins Leben rief, hatte er die Liebe zur Schreinerei bereits von seinem Vater geerbt“, erzählt Geschäftsführer Alexander Müller. Der Dipl.- Betriebswirt (FH) repräsentiert die mittlerweile dritte Generation an der Spitze von JOMÜ.

Hatte man in den Anfangsjahren noch alle anfallenden Schreinerarbeiten wie Ladenbau, Innenausbau und Fensterbau ausgeführt, konzentrierte man sich mit der Errichtung eines neuen Fensterwerkes im Gewerbegebiet Trier-Zewen zusehends auf die Fertigung von Fenstern und Haustüren in verschiedenen Holzarten und Ausführungen. Ende der 80er Jahre hatte sich JOMÜ durch Projekte für Staatsbauämter, die Post oder Generalunternehmen bundesweit einen Namen als zuverlässiger und kompetenter Objektdienstleister gemacht.

Nachdem das Portfolio 1995 durch die Produktion von Kunststofffenstern erweitert worden war, installierte JOMÜ zwei Jahre später Deutschlands modernste Fertigungsstraße für Holzfenster. Nur ein Jahr darauf verlegte man die stark expandierende Kunststoffproduktion ins luxemburgische Mertert, wo im Frühjahr 2001 ein komplett neues Kunststoffwerk bezogen wurde. Heute arbeiten nahezu 50 Mitarbeiter bei JOMÜ, unter ihnen fünf Schreinermeister, Schreinergesellen sowie diverse Schlosser, Tischler und Kaufleute.

Das Produktportfolio von JOMÜ umfasst Fenster und Türen aus Holz, Holz-Alu und Kunststoff. Dabei werden im Fenstersegment Rundbogenfenster, Segmentbogenfenster, Sprossenfenster und Bauelemente angeboten, während man im Bereich Türen Hebe-Schiebe-Türen, Haustüren, Falttüren und PSK-Türen findet. „Unsere Fenster werden mit einer der modernsten Fertigungsstraßen Deutschlands komplett computergesteuert hergestellt“, so Alexander Müller. „Dies garantiert unseren Kunden eine gleichbleibend hohe Verarbeitungsqualität in Kombination mit umgehender Lieferung. Zu unseren besonderen Stärken zählen individuelle Sonderanfertigungen sowohl im Holz- als auch im Kunststoffbereich.

Darüber hinaus überzeugen unsere Fenster durch hervorragende Dämmeigenschaften, denn wir statten sie bereits seit 2009 serienmäßig mit RAL-geprüftem 3- fach Wärmeschutzglas 0,7 Ug (Holzfenster) und 0,6 Ug (Kunststofffenster) aus.“ Ein weiterer Vorteil ist die effiziente Art der Auftragserteilung. Dank des innovativen Software- Händlerprogramms landet die maßgeschneiderte Bestellung der Kunden ohne langwierige Zeichnungen oder Erklärungen direkt in der JOMÜ-Fertigung, und die prompte Online-Bestätigung verschafft optimale Planungssicherheit.

90 Prozent der Produktion vertreiben die Trierer an Wiederverkäufer wie Schreinereien, Bauelementehändler, Architekten und die Fertighausindustrie. Dabei wird der Großteil der Produkte in einem Umkreis von 350 km bis ins Ruhrgebiet vertrieben. Referenzprojekte wie der Hessische Landtag in Wiesbaden, Schloss Allner in Hennef oder das Trierer Rathaus sprechen für das hohe Ansehen, das JOMÜ in der Region genießt.

„Neben einer jahrzehntelangen Erfahrung, entsprechend großer Kompetenz und einer enormen Produktionstiefe überzeugen wir als Familienunternehmen durch flache Hierarchien, kurze Wege und eine daraus resultierende überdurchschnittliche Flexibilität“, streicht Alexander Müller die Wettbewerbsvorteile von JOMÜ heraus. „Zudem bin ich immer direkt für meine Kunden ansprechbar. Darüber hinaus stehen wir als feste Größe in der Region zu unserer unternehmerischen Verantwortung, bilden regelmäßig aus und übernehmen den Großteil der Ausgebildeten in unseren Betrieb!“

Abbildungen:
links: Die JOMÜ Fenster- und Elementebau GmbH leistet ihren Beitrag zum Erhalt historischer Bausubstanz in Form von Holz Denkmalpflegfenstern.

rechts: Fenster von JOMÜ schmücken auch den Hessischen Landtag in Wiesbaden.

Artikel aus der „Wirtschaft Heute“ | .pdf (1,10 MB)